Verdener Brunnen


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Das Gebäude ist ein Teil einer ehemaligen Kuranlage. Hier war sogar ein Kurbad, das 1768 einen kleinen Badebetrieb aufnahm, der 1784 unter Dr. Brawe und 1788 mit Dr. Kleine großen Aufschwung erlebte. Es entstanden ein Badehaus mit warmem und kaltem Wasser, Unterkunftsmöglichkeiten die Badegäste, die zum Teil mit Gesinde von weit her kamen. Eine Spielbank hatte sich etabliert, und die Gäste wurden mit Musik und Theater unterhalten. Es standen 1820 für die Kurgäste 95 Zimmer zur Verfügung. Der Badebetrieb erlosch um 1850. Die Anlage, zum Teil auf Abbruch verkauft, wurde noch zeitweise als Gastwirtschaft genutzt. Das Wasser des Brunnens, der jetzt versiegt ist, wurde als Heil- und Tafelwasser bis Anfang der 30er Jahre verkauft. Ein guter Kunde war der Norddeutsche Lloyd, der dieses Wasser auf seinen Passagierschiffen anbot. 1926 entstand hier ein Bremer Landschulheim, das von 1945 bis 1951 dem Verdener Krankenhaus als Seuchenstation – in der Hauptsache für Tbc-Kranke – diente.
Quelle: Jürgen Siemers – Straßennamen in der Stadt Verden -Entstehung und Bedeutung-



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