Pforthaus


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Das Haus hat eine interessante Geschichte. Schon seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert dient er als Gasthaus. Zuvor war in dem Haus ein Kerker untergebracht. Später war es auch Sitz des Achimer Gohgerichts. Der Name Pforthaus verweist auf den Pförtner, also den Gefängnisaufseher, der mitsamt Familie und Dienstpersonal in dem Haus lebte. Gleichzeitig war das Gebäude auch Gefängnis. Der Pförtner und seine Familie wohnten also mit den Gefangenen unter einem Dach. So blieb es bis 1835. Dann zog auch die Gerichtsbarkeit ins Pforthaus ein. Um das Gericht unterbringen zu können, erhielt das Haus seinerzeit ein weiteres Stockwerk. 1865 erwarb ein Schneider das Pforthaus und gestaltete es für seine Zwecke um. 1873 verkaufte er das Gebäude an einen Gastwirt. In den 1980er Jahren wurde das Haus sorgfältig renoviert, deshalb hat es seinen Charakter bis heute bewahrt.
Quelle: www.weser-kurier.de



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