Zur Dokumentierung der Opferwilligkeit in Stadt und Kreis Verden im ersten Weltkriege wurde das eiserne Buch geschaffen. Hiermit wurden Spenden für die Hinterbliebene der im Kriege gefallenen Bürger gesammelt. Es standen – je nach der Höhe der jeweiligen Spende – Nägel aus Gold, Silber und Eisen zur Verfügung. Zu jeder Spende gabe es eine Urkunde. Das eiserne Buch wurde vom Schlossermeister Wilhelm Ahrens ausgeführt und vom Möbelfabrikant Wilhelm Wöhler gestiftet. Das Buch enthält insgesamt 17.135 Nägel. Gesammelt wurden 70.500,00 Mark. Das Buch wird im Verdener Heimatmuseum aufbewahrt.
Quelle: Rückseite der Karten
Quelle: Jürgen Siemers – Verden – Die Chronologie einer (Klein)-Stadt in Preußen vom 3. Oktober 1866 bis 17. April 1945



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